Beschützende Werkstätte mietet Räume in Ingelfingen
BTI-Gebäude ermöglicht Entlastung der überbelegten Werkstatt
Die Mitarbeiter der Beschützenden Werkstätte Ingelfingen können sich auf bessere Arbeitsbedingungen freuen. Im heute als Schulungszentrum genutzten Haus der Firma BTI Befestigungstechnik in der Eichendorffsstraße sind in nur 100 Meter Entfernung zum BW-Standort Räumlichkeiten angemietet worden, die jetzt nach und nach bezogen worden. Pfarrer Rainer Hinzen, Vorstand der Beschützenden Werkstätte: „Die angemietete Halle ermöglicht im Moment die dringende Entlastung der überfüllten Ingelfinger Werkstatt. Die Anmietung war die schnellste Lösung um die aktuelle Überbelegung zu entzerren.“ Klaus Schmitt, BW-Bereichsleiter Arbeit und Integration Region Hohenlohe: „Damit können wir den beengten Abteilungen mehr Platz anbieten. Wir schaffen hier mit wenig Aufwand eine gute Lösung.“ Ideal ist auch die logistische Anbindung über vorhandene LKW-Rampen.
Pfarrer Hinzen freut sich, dass die auf zehn Jahre vereinbarte Anmietung „von allen befassten Stellen wie Landratsamt und Kommunalverband für Jugend und Soziales Baden-Württemberg, aber auch durch die BTI großartig unterstützt wurde“.
Dreißig Jahre nach der Eröffnung der Werkstatt Ingelfingen im Jahr 1976 herrscht dort dringender Platzbedarf für die insgesamt 120 Mitarbeiter mit Behinderung. Sie sind in den Bereichen Metall-, Elektro- und Industriemontage, Konfektion/Verpackung, Schreinerei und Hauswirtschaft tätig - unter anderem für renommierte Firmen aus Hohenlohe wie Bürkert, Würth, BTI, Gebhard, GeMü, Rosenberg und Ziehl-Abegg.
Der Umzug in die angemietete BTI-Halle erfolgt in Etappen. Bis Ende 2008 wird die Werkstätte nur einen Teil der BTI-Räume nutzen. Während den Vertrags-Verhandlungen hat sich eine Anmietung des gesamten Gebäudes ab 2009 ergeben. Dann ist der Einzug des Förder- und Betreuungsbereiches ins BTI-Gebäude geplant. Auch der Berufsbildungsbereich der Beschützenden Werkstätte könnte einen neuen Platz bekommen.
