Seit vier Jahren Außenarbeitsplätze bei der Engel-Bräu Crailsheim
„Win-Win" nutzt allen
„Win-Win-Situation“ nennt man das, wenn beide Seiten von einer Verbindung profitieren. Auf die Außenarbeitsplätze der Beschützenden Werkstätte in Crailsheim trifft das zu.
Michael Bartels hat über das
Erfolgskonzept im Hohenloher
Tagblatt berichtet. Hier
sein interessanter Beitrag in
Auszügen.
„Ausgesprochen zufrieden“
mit den Leistungen der geistig
Behinderten, die für ihn
arbeiten, ist Alexander Fach.
Für den Junior-Geschäftsführer der Crailsheimer Engel-Bräu gilt sogar noch mehr: „Die Jungs sind unglaublich, die
haben immer gute Laune – wenn ich mal schlecht drauf bin,
bauen die mich ganz schnell wieder auf.“
Seit gut vier Jahren arbeiten die Beschützenden Werkstätten für die Fachs. Rund vier Millionen Flaschen haben Gruppenleiter Jürgen Haberger und seine Crew in dieser Zeit in Kartons, Kisten und auf Paletten gewuchtet. „Macht Spaß“, erklärt einer der Männer.
Mindestens 220 Arbeitstage im Jahr und damit an fünf Werktagen der Woche sind die Mitarbeiter mit Behinderung am Werk. „Das hat sich richtig gut eingespielt“, bestätigt auch Dieter Bögelein, seit 1. August Standortleiter der Werkstätten in Crailsheim.
Außer bei Engel-Bräu sind deren Mitarbeiter bei Großkunden wie HBC-radiomatic, Alcan, Voith, Groninger, Heibl, VP-Vereinige Papierwerke, Hera, Reca Norm, Procter & Gamble, BTE, Würth Solar und anderen Unternehmen im Einsatz.
Auf beiden Seiten ist man stolz auf die guten Beziehungen, die sich über die Jahre entwickelt haben. Im Berufsbildungsbereich werden Menschen gezielt auf das Arbeitsleben vorbereitet.
