Fähigkeiten erkennen und entwickeln

Die Beschützende Werkstätte hat die Aufgabe, Menschen mit Behinderungen, die nicht, noch nicht, oder noch nicht wieder auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt tätig sein können, eine angemessene berufliche Bildung und eine Beschäftigung anzubieten.

Neben dem Erhalt und der Weiterentwicklung von Fähigkeiten und Fertigkeiten geht es auch um die Persönlichkeitsentwicklung. Der Bereich Bildung mit seinen spezifischen Angeboten spielt dabei die zentrale Rolle.

 

Mit einer guten Qualifizierung in die Berufswelt einsteigen.

Vor dem Eintritt in die Arbeitswelt steht die Zeit des Lernens und der Grundqualifizierung Es ist wichtig für den Menschen, Arbeit zu haben. Arbeit gibt dem Menschen Sinn, macht zufrieden und glücklich. Der Wunsch, durch die Arbeit zu einer Gemeinschaft zu gehören, dort Anerkennung und Wertschätzung zu erfahren und nicht zuletzt ein Gehalt zu verdienen, gilt für alle Menschen.

Vor dem Eintritt in die Arbeitswelt steht die Zeit des Lernens und der Grundqualifizierung. Die Beschützende Werkstätte mit Hauptsitz in Heilbronn hat die Aufgabe, Menschen mit Behinderung, die nicht, noch nicht oder noch nicht wieder auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt tätig sein können, eine angemessene berufliche Bildung und eine Beschäftigung anzubieten. Neben dem Erhalt und der Weiterentwicklung von Fähigkeiten und Fertigkeiten geht es auch um die Persönlichkeitsentwicklung. Der Bereich Bildung mit seinen spezifischen Angeboten spielt dabei die zentrale Rolle.

 

Berufliche Bildung + Berufsbildungsbereich + Ambulanter Berufsbildungsbereich

Fit werden für den Berufsalltag.

Durch die Vermittlung von fachspezifischen Kenntnissen und Fähigkeiten werden die Menschen hier gezielt auf das Arbeitsleben vorbereitetWährend die Sonder- oder Förderschulen in Deutschland für die schulische Bildung von Menschen mit Behinderung zuständig sind, kümmern sich Einrichtungen wie die Beschützende Werkstätte darum, den Menschen das wichtige Rüstzeug für den Arbeitsalltag mitzugeben. Durch die Vermittlung von fachspezifischen Kenntnissen und Fähigkeiten werden die Menschen hier gezielt auf das Arbeitsleben vorbereitet. Das erklärte Ziel ist, die Menschen mit Behinderung nicht nur in Bezug auf den Werkstattalltag arbeitsfähig zu machen. Durch entsprechende Förderung soll eine Integration im so genannten „ersten Arbeitsmarkt” möglich sein.

 

Fähigkeiten erkennen und entwickeln.

Der eigentlichen fachlichen Qualifizierung geht ein dreimonatiges Eingangsverfahren voraus, in dem die individuellen Neigungen und Fähigkeiten der einzelnen Mitarbeiter festgestellt werden. Auf dieser Grundlage ist es möglich, zu prüfen, ob die Werkstatt die geeignete Einrichtung für den Einzelnen ist. Weiterhin ist ein solches Verfahren sowohl für die Qualität der zu leistenden Arbeit, als auch für die nachhaltige Zufriedenheit des jeweiligen Mitarbeiters von großer Bedeutung. Erst wenn die Anforderungen dem Potenzial des Einzelnen entsprechen, kann dieser zur Entfaltung kommen.

Für die spätere Arbeit in oder außerhalb der Werkstatt ist es vor allem wichtig, dass der zukünftige Mitarbeiter die erworbenen Kenntnisse mit maximaler Kompetenz und so selbständig wie möglich umsetzen kann. Seinen Neigungen und Fähigkeiten entsprechend werden dann gemeinsam die Fachrichtungen gewählt.

Innerhalb der Werkstatt werden die Bereiche Metall, Schreinerei, Gartenbau, Montage, Druckbereich, Logistik, Hauswirtschaft/Küche sowie weitere Fachgebiete angeboten. Der „Ambulante Berufsbildungsbereich” orientiert sich an den regionalen Arbeitsangeboten des allgemeinen Arbeitsmarktes.

 

Gute Leistung durch gute berufliche Bildung.

Die Maßnahmen des Berufsbildungsbereiches dauern in der Regel zwei Jahre. Neben der fachlichen Qualifizierung steht die Förderung der persönlichen Entwicklung im Mittelpunkt der pädagogischen Arbeit. Im ersten Jahr wird mit der umfassenden Qualifizierung in den ausgewählten Fachbereichen begonnen. Parallel stehen Angebote zur allgemeinen, persönlichen und sozialen Entwicklung zur Verfügung: So wird beispielsweise gelernt, mit kritischen Situationen im Alltag richtig umzugehen. Im zweiten Jahr wird das Erlernte vertieft: Durch Praktika in den Werkstätten werden die handwerklichen Fähigkeiten erprobt und geschult. Während dieser Zeit stehen dem Mitarbeiter die Gruppenleiter mit einer Ausbildung zum Arbeitserzieher oder zur Fachkraft für Arbeits- und Berufsförderung zur Seite. Sie betreuen die Mitarbeiter in den Werkstätten und geben zu dem fachliche Arbeitsanleitung.

Im Rahmen des „Ambulanten Berufsbildungsbereichs” ist der Mensch mit Behinderung in Betrieben des ersten Arbeitsmarktes beschäftigt und wird intensiv vom Fachpersonal des Berufsbildungsbereiches eingearbeitet und begleitet. Ein wöchentlicher Schulungstag ist fester Bestandteil des Konzeptes.

Auch die Angebote zur fachlichen und persönlichen Weiterbildung genießen innerhalb der Beschützenden Werkstätte einen sehr hohen Stellenwert. Der Mitarbeiter kann beispielsweise den Gabelstapler-Führerschein machen, sich in der EDV, in der Maschinenarbeitssicherheit oder im Bereich Gastronomie aus- und weiterbilden. Die Weiterbildungsmaßnahmen haben eine Dauer von zwei Tagen bis zu zwei Jahren.

 

Sozial-Pädagogischer Fachdienst

Mit geschultem Blick unterstützen.

Der Sozial-Pädagogische Fachdienst begleitet die Mitarbeiter von der Aufnahme bis zur Entlassung. Der Sozial-Pädagogische Fachdienst begleitet die Mitarbeiter von der Aufnahme bis zur Entlassung. Die Fachkräfte in diesen Bereichen stellen sicher, dass jeder im Rahmen der Bildungsmaßnahme eine entsprechende Qualifizierung erfährt. Einzelne Mitarbeiter bei ihrer sozialen Weiterentwicklung innerhalb der Werkstatt zu begleiten, fällt in diesen Aufgabenbereich. Die Gruppenleiter und/oder der Sozial-Pädagogische Fachdienst unterstützen Mitarbeiter bei Problemen im (Arbeits-) Alltag. Der Bereich fungiert als Schnittstelle zwischen Mitarbeitern, Angehörigen, Werkstatt und Behörden. Wenn dies erforderlich ist, werden auch Angehörige der Mitarbeiter fachkundig beraten.

 

Förder- und Betreuungsbereich

Den Menschen fördern und betreuen.

Durch gezielte Förderung soll jeder Betreute seine Kompetenzen erweitern und so ein größtmögliches Maß an Selbständigkeit erlangen und erhaltenAlternativ wird neben der Arbeit in der Werkstatt der Förder- und Betreuungsbereich angeboten, der Personen aufnimmt, die einen erhöhten Aufwand an Betreuung und Pflege benötigen. Kommen die Verantwortlichen der Fachbereiche im Eingangsverfahren zur Einschätzung, dass ein Mitarbeiter – zumindest vorläufig – nicht werkstattfähig ist, wird er in den Förder- und Betreuungsbereich aufgenommen.

Durch gezielte Förderung soll jeder Betreute seine Kompetenzen erweitern und so ein größtmögliches Maß an Selbständigkeit erlangen und erhalten.

 

 

Wir bieten Arbeitsplätze

Wir haben an unseren Standorten in der Region wohnortnahe Arbeitsplätze für (m/w)

  • Arbeitserzieher
  • Ergotherapeuten
  • Heilpädagogen
  • Heilerziehungspfleger
  • Altenpfleger
  • Krankenschwestern
  • Krankenpfleger

Wir haben Ausbildungsplätze

  • Heilerziehungspfleger
  • Arbeitserzieher
  • BA-Studium Sozialwesen

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Für Vor- und Ausbildungspraktikanten als
  • Heilerziehungspfleger
  • Arbeitserzieher

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