6.6.2008
Daten und Fakten
zum
Neubau des „Förder- und Betreuungsbereiches“ der Beschützenden Werkstätte
Heilbronn
| Bauherr | Beschützende Werkstätte für geistig und körperlich Behinderte Heilbronn e.V., Längelterstr. 188, 74080 Heilbronn |
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| Architekten | bernd zimmermann_architekten Projektteam: Bernd Zimmermann, freier Architekt BDA, Regina Bestle-Zimmermann, Ulrich Drössler |
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| Tragwerksplanung | Ingenieurbüro Alfred Krämer, Neckarsulm | |
| Elektroplanung | Ingenieurbüro für Elektrotechnik, Egon + Peter Schnell, Stuttgart | |
| Haustechnikplanung | Ingenieurbüro Bunse, Heilbronn | |
| Entstehungsphase | 8. Juni 2004, Übergabe Bewilligungsbescheid Baugenehmigung 08.10.03 Baubeginn April 2007 Einzug: Mai 2008 |
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| Flächen und Massen | Grundstückgröße 10.063 m² [Gesamtgrundstück, mit Wohnhaus und Betriebshof] |
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| Platzzahl insgesamt | 28 | |
| Struktur des Hauses | Vier eingeschossige Riegel, additiv aneinander gereiht, in denen die vier Gruppenräume sowie Therapie- und Nebenräume untergebracht sind. Jeweils zwei Riegel sind über Zwischenbauten, in denen die gemeinsamen Sanitärräume und Küchen untergebracht sind, miteinander verbunden. Zwischen den Riegeln bzw. an deren Ende, befinden sich geschützte Außenbereiche/Innenhöfe, die sich nach Süden zur freien Landschaft/Felder öffnen. |
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| Grund des Neubaus | Der Neubau löst die seitherige Tagesstätte in der Lerchenstraße in Heilbronn ab. Er wird die räumlichen und technischen Standards ausweisen, die dort nicht mehr gegeben sind. Durch den Neubau können wir nun Menschen mit hohem Förder- und Betreuungsbedarf ein qualitativ hochwertiges Unterstützungsangebot machen. Die örtliche Nähe zur Werkstatt in der Längelterstraße in Heilbronn erfüllt auch die vom Gesetzgeber vorgeschriebene Anbindung an den Arbeitsbereich.
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Wer wird im Förder- und Betreuungsbereich gefördert?
„Behinderte Menschen, die die Voraussetzungen für eine Beschäftigung in einer Werkstatt nicht erfüllen, sollen in Einrichtungen oder Gruppen betreut und gefördert werden, die der Werkstatt angegliedert sind.“
§ 136 Sozialgesetzbuch IX, Absatz
Konzept des Förder- und Betreuungsbereichs
Alternativ wird neben der Arbeit in der Werkstatt der Förder- und Betreuungsbereich angeboten, der Personen aufnimmt, die einen erhöhten Aufwand an Betreuung und Pflege benötigen. Durch gezielte Förderung soll jeder Betreute seine Kompetenzen erweitern und so ein größtmögliches Maß an Selbständigkeit erlangen und erhalten.
Im Förder- und Betreuungsbereich (FuB) der Beschützenden Werkstätte werden im Sinne der Sozialgesetzgebung (siehe Kasten) Menschen mit Behinderung ab 18 Jahren aufgenommen. Aufgrund ihrer körperlichen Schädigung, ihrer geistigen Behinderung oder ihres Sozialverhaltens sind diese Personen in ihrer Lebensführung sehr eingeschränkt. Sie benötigen zur Entfaltung ihrer Persönlichkeit und zur Bewältigung ihres Alltags intensive pädagogische, pflegerische und therapeutische Hilfe.
Derzeit werden im Förder- und Betreuungsbereich innerhalb der Beschützenden Werkstätte an 6 Standorten im Raum Heilbronn-Franken insgesamt 102 Menschen betreut.
Die Hauptziele der intensiven Förderung und Betreuung sind:
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Soziale Integration in Bezugsgruppen
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Entwicklung der Persönlichkeit und persönlichen Kompetenz
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Förderung individueller Lebenszufriedenheit
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Langfristige Verringerung des Grades der Abhängigkeit von Hilfen
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(Re-)Integration in den Arbeitsbereich der Werkstätte für Behinderte Menschen.
Eine individuelle Persönlichkeitsentwicklung wird durch intensive Betreuung in kleinen Gruppen erreicht. Diese Betreuung umfasst besonders den lebenspraktischen Bereich, den kognitiven Bereich, den sozialen Bereich und den psychomotorischen Bereich. Die Umsetzung der heil- und sonderpädagogischen Ziele wird gesichert durch ein kompetentes Mitarbeiterteam.
Info: Beschützende Werkstätte weiht Förder- und Betreuungsbereich Heilbronn ein. Mehr...
Standpunkte: Rede von Pfarrer Hinzen zur Einweihung des Förder- und Betreuungsbereiches der Beschützenden Werkstätte Längelterstraße 193 am 6.6.2008. Mehr..
