Beschützend Werkstätte 30 Jahre in Heilbronn-Böckingen
Feier beim Sommerfest - Holzskulptur „Hand“ zum Jubiläum

Beschützend Werkstätte 30 Jahre in Heilbronn-Böckingen1967 begann im Straßenbahndepot beim Hauptbahnhof Heilbronn die für viele Menschen segensreiche Arbeit der Beschützenden Werkstätte. Schnell war klar, dass diese Räume den Anforderungen auf Dauer nicht gerecht werden. Zehn Jahre nach Gründung der Werkstätte wurde am 16.12.1977 in Heilbronn-Böckingen in der Längelterstraße mit dem Spatenstich für die Werkstatt-, Verwaltungs- und Wohnheim-Neubauten die Zukunft eingeleitet. Am 14. Mai 1980 wurde die Einweihung des Werkstatt-Neubaus mit 185 Plätzen gefeiert. 1981 folgte die Einweihung des Wohnheims. Dreißig Jahre sind es jetzt her, dass der neue Standort Böckingen zum Arbeitsplatz und Wohnplatz und damit zum Lebensmittelpunkt für Menschen mit Behinderung wurde. Hier steht die zentrale Verwaltung für alle Standorte in der Region Heilbronn-Franken Weitere Neu- und Erweiterungsbauten kennzeichnen die 80er Jahre: 1983 Wohnheim Crailsheim, 1985 Wohnheim Tempelhof Kreßberg.

Der Umzug nach Böckingen war eine wichtige Station in der Geschichte der Beschützenden Werkstätte. Das 30-Jährige wird deshalb mit einem abwechslungsreichen Programm beim Sommerfest am Samstag, 17. Juli 2010, gefeiert. Auftakt ist um 11 Uhr die Andacht mit Pfarrer i.E. Hans-Christoph Ketelhut, Geschäftsführender Vorstand der Beschützenden Werkstätte Heilbronn.

Im weiteren Programm von 11.30 Uhr bis 17 Uhr stehen:
- Schausägen mit dem "Deinenbachsäger" Helmut Trölsch mit Verlosung einer Holzfigur
- Flohmarkt
- Spieleparcours
- Waffelbacken
- Kinderschminken
- Führungen und Bildergalerie im Förder- und Betreuungsbereich
- Führungen im Werkstattbereich
- Mittagessen, Kaffee & Kuchen

Musikalische Beiträge zum Sommerfest beginnen um
- 11.30 bis 13 Uhr „Handle With Care" - die Band der Offenen Hilfe mit einem bunten Musikmix,
- 14 Uhr FanfarenCorps Meimsheim
- 15 Uhr Singen und Musizieren mit den Rasenäckermusikanten

Der „Kettensäger" Helmut Trölsch ist an diesem Tag eine besondere Attraktion. Beim Stand der Fördervereins/der Stiftung LebensWerkstatt sägt der Fleiner „Deinenbachsäger“ und Winzer an diesem Tag aus Anlass des 30-Jährigen aus einem Baumstamm die „Hand", das Symbol der Beschützenden Werkstätte. Werkstätten-Vorstand Hans-Christoph Ketelhut wird bei den ersten Schnitten aktiv mitwirken. Das fertige Werk wird dann auf dem Gelände der Werkstätte einen dauerhaften Platz bekommen. Außerdem werden weitere Kettensägen Skulpturen ausgestellt.

Am Stand des Fördervereins gibt es Lose, mit denen die Teilnehmer eine Holz-Eule im Wert von 200 Euro gewinnen können. Helmut Trölsch hat im Januar 2007 begonnen, mit der Kettensäge Holzskulpturen für vielerlei Zwecke vom Geschenk bis zur Gartendekoration zu „schnitzen“. Info: www.deinenbachsaeger.de

Download Flyer mit weiteren Infos zum Sommerfest (.pdf)

 

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