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Neuigkeiten aus der LebensWerkstatt



Multiplikatoren aus dem ganzen Land bei Schulung „Kompetent mobil“

UN-Behindertenrechtskonvention und Bundesteilhabegesetzt schreiben es vor – jeder Mensch hat ein Recht auf Mobilität. Auch, wenn er im Rollstuhl sitzt oder Fahrpläne nicht lesen kann oder oder oder. Die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) führte jetzt in der LebensWerkstatt das dreitägige Seminar „Kompetent mobil – so gelingt Teilhabe“ für Fachkräfte aus Behinderteneinrichtungen aus ganz Deutschland durch. „Wir stellen hier ein Konzept zur Förderung der individuellen Mobilität vor“, erklärt Referentin Verena Klein, die das Seminar gemeinsam mit Jürgen Mies leitet.

Dank einer Spende des gemeinnützigen Motorradvereins „Pirates County Choppers“ aus Heilbronn besitzt die LebensWerkstatt seit dem vergangenen Jahr eine Mobi-Aktivrampe. „Hier wird schon sehr gut mit dem Konzept gearbeitet“, stellt Mies fest. Die Rampe ist auch während des Seminars im Einsatz, denn die Teilnehmer sollen selbst erfahren, was für Hindernisse etwa als Rollstuhlfahrer im Alltag auf einen warten und wie man diese überwinden kann. „Wir wünschen uns, dass da ein Perspektivwechsel stattfindet“, sagt Klein, selbst Rollifahrerin, die aus ihren eigenen Erfahrungen berichten kann. Das Konzept selber beinhaltet unter anderem einen Interviewleitfaden. Aus den Antworten wiederum kann dann ein individuelles Mobilitätstraining entwickelt werden. Natürlich wird auch das geübt, an Fallbeispielen eine Trainingseinheit entwickelt. Ihr Erlerntes sollen die Teilnehmer dann als Multiplikatoren in ihre Einrichtungen mitnehmen.

Schulungsteilnehmer üben im Rollstuhl auf der Mobi-Aktiv-Rampe